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Ostbahn_eu
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ostbahn_eu (M+)

Registriert: 27.02.2011
Beiträge: 6

05.03.2012 - 16:34: Züge Berlin - Danzig | Zitieren Zitieren

Am 14. Februar haben die Vorstände von PKP Intercity und DB Fernverkehr in Berlin die Aufnahme eines EC-Verkehrs zwischen Berlin und der Dreistadt (Gdansk / Sopot / Gdynia) vereinbart. Am 6. Juni soll der Verkehr über Frankfurt (Oder), Poznan und Bydgoszcz aufgenommen werden. erscheinen.


Den Wagenpark stellt PKP Intercity in Form von 2 Wagen der 2. Klasse, 1 Wagen der 1. Klasse und ein Speisewagen. Die Abfahrt in Danzig ist für 6.00 Uhr geplant. Zugabfahrt ist für die Stunde geplant. In Berlin soll der EC um 13.14 Uhr ankommen. Die Rückfahrt wird dann in Berlin um 15.39 angetreten. Um 22.30 Uhr soll der Zug wieder Danzig erreichen.

So weit, so gut. Aber auch die Ostbahn wird voraussichtlich ab 6. Juni von einer direkten Verbindung zwischen Berlin und Danzig profitieren. Das Zugpaar soll dann über Kostrzyn, Gorzów, Krzyż und Piła nach Gdansk Gl. fahren. Hier wird DB Regio die Fahrzeuge stellen. Geht man mal die Fahrzeuge mit einer polnischen Zulassung gedanklich durch, bleibt eigentlich nur die VT-BR 628 für diese Züge. Die neueren 646 sind anderweitig im Verkehr nach Polen eingesetzt.
Abfahrt in Berlin gegen 6.10 Uhr, Kostrzyn 7.30 Uhr, Ankunft in Gdansk gegen 12.40 Uhr.
Ca. 14.30 Uhr soll der Zug wieder zurückfahren. Die Ankunft in Kostrzyn wird gegen 19.30 Uhr und in Berlin gegen 20.50 Uhr sein.

Über die Haltebahnhöfe ist insbesondere auf deutscher Seite noch nicht das letzte Wort gesprochen. Hier wird sich wohl auch die überwiegende Eingleisigkeit des deutschen Abschnittes nicht gerade positiv bemerkbar machen. Die Züge müssen ja noch im laufenden Takt untergebracht werden. Auf polnischer Seite dürften zumindest Kostrzyn, Gorzów, Krzyż, Piła, Chojnice und Tczew als Haltebahnhöfe in Frage kommen. In Polen ist auch die Finanazierung der Züge für den 374 km langen Abschnitt aus Nahverkehrsmitteln geklärt. Im Land Brandenburg gibt es da noch Probleme ob es nun Nah- oder Fernverkehrsleistungen sind. Da das Land Brandenburg aber auch ähnlich lange Verbindungen zwischen Sachsen / Sachsen-Anhalt und der mecklenburgischen Ostseeküste mitfinanziert sollte es doch zwischen EU-Partnern da auch keine Probleme geben, zumal der deutsche Abschnitt nur 83 km lang ist.

J.K.

(Editiert am: 05.03.2012 17:07 von ostbahn_eu)
 
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Gast.

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25.03.2012 - 19:38: RE: Züge Berlin - Danzig | Zitieren Zitieren

Nun gibt es doch Probleme mit der Finanzierung der RegionalExpress-Züge auf der Brandenburger Seite.

Solange wie im Land Brandenburg verkappter Fernverkehr als Nahverkehr finanziert wird sollten doch die 82 Kilometer bis zur Landesgrenze zur Wojewodtschaft Lubuskie kein Problem sein. Da gibt es doch ganz andere Beispiele für Langläufe an denen das Land kräftig mitzahlt.
Wismar - Berlin - Cottbus = 372 km
Rostock / Stralsund - Berlin - Lu Wittenberg / Falkenberg = 321 / 342 km

Wenn sich das Land als ein gleichberechtigter Teil im vereinten Europa versteht übernimmt es die Kosten und steht zu seinem Wort. Was im benachbarten Polen geht sollte in Deutschland auch funktionieren. Denn die restlichen rund 340 km werden dort auch als Nahverkehr finanziert. Also bitte gleiches Recht für alle.

Eine funktionierende Partnerschaft sieht jedenfalls anders aus, als dass was da gerade abgeht. Wenn die Bevölkerung diese Verbindung will hat doch die Politik einen klaren Auftrag und diesen auch zu erfüllen.

Schlussfolgerung: Lippenbekenntnisse nützen nichts - Handeln ist angesagt. Das gilt hier insbesondere für die brandenburgischen Landes- und Bundespolitiker. Erfüllt Europa mit Leben und Mobilität.

T.V. SRB

 
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Gast.

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01.05.2012 - 14:01: RE: Züge Berlin - Danzig | Zitieren Zitieren

Irgendwie mehren sich die Zeichen alles zu unternehmen was der verkehrlichen Entwicklung entgegensteuert.
- man will keinen RE finanzieren
- für ein paar Weichen am Biesdorfer Kreuz erneuern fährt zwei Wochen kein Zug nach Strausberg. Im Regelfall wird diese Arbeit von Freitag bis Sonntag erledigt
- die erst kürzlich praktizierte Form des "Schienenersatzverkehr&qu ot; nach Gusow ist nur eine einzige Farce
- die momentane Verknüpfung mit anderen Verkehrsträgern an den Bahnhöfen ist ebenso unsinnig wie der weggefallene Kreuzungshalt in
Müncheberg
- kommt noch die Kürzung so wie angedeutet gibt es fast das gleiche Verkehrsangebot wie vor 1989 lässt man mal den Ast Strausberg Berlin außen vor.

tolle Entwicklung
U.K.

 
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