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Ostbahn_eu
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Gast.

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05.09.2012 - 15:38: Schließung von Bahnhöfen | Zitieren Zitieren

Ich war eigentlich immer der Meinung einer Interessengemeinschaft setzt sich für ein gesamt Konzept ein und nicht nur für Teile davon. Um so weniger kann ich verstehen das (weil mich es gerade betrifft aber natürlich auch andere Bürger) wieder einmal Bahnhöfe aufgegeben werden sollen. Nun wird gerade von dieser Interessengemeinschaft Ostbahn zum Beispiel die Schließung des Haltepunktes in Obersdorf gefordert . Wieder einmal soll ein Stück Brandenburg abgekapselt wund aufgegeben werden. Ohne jeden ersichtlichen Grund. Die Fahrzeitverkürzung ist minimal der kosten auch, jedenfalls könnte ein Großteil der Kosten durch Konsequenter Bestrafung von Schwarzfahrern durch die NEB gedeckt werden. Aber es wird generell ein Auge zugedrückt.... kein Fahrschein bei Kontrolle heisst doch 40 Euro und nicht ok gehen sie mal schnell zum Automaten oder so etwas.
Der artig Zahlende Fahrgast wird dadurch bestraft, das seine für die Arbeit wichtige Bahnverbindung weg fällt. Diese Strecke wird auch durch meine Steuergelder Finanziert und auch durch meine Fahrscheine... sowie von Zahlreichen anderen Nutzer der Bahnhöfe die geschlossen werden sollen.
Wie oft fahren eigentlich die Mitglieder dieser Interessengemeinschaft mit den Zügen der NEB ? Wahrscheinlich sehr selten, denn sonst würden sie diese Forderungen nicht stellen. Sehr trauriger Verein.

 
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ostbahn_eu (M+)

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23.09.2012 - 17:05: RE: Schließung von Bahnhöfen | Zitieren Zitieren

Eine Schließung von Bahnhöfen an einer Strecke ist immer ein unfreundlicher Akt gegenüber den Nutzern. Ich bin auch der Meinung, dass man mit einem 2stündlichen Halt keinen Fahrgast hinter dem Ofen vorlockt, da er einfach unattraktiv ist und der Fahrgast als Nutzer auch nur unflexibel mitfahren kann. Meiner Meinung nach sollten alle Züge stündlich an allen vorhandenen Stationen halten. Nur so können weitere Fahrgäste gewonnen werden.
Problematisch gestaltet sich aber in diesem Falle die Betriebsführung auf der Strecke, da dafür einfach zu wenig zweigleisige Abschnitte vorhanden sind. Hier muss in Zukunft gehandelt werden.
Der Vorschlag der IGOB-EWIV, der zugegebenermaßen an einigen Stellen nicht im Sinne der Fahrgäste einiger kleinerer Stationen ist, hat zumindest eines erreicht: Er hat auch die kleineren Orte wachgerüttelt sich für den Erhalt und die Nutzung der Stationen konstruktiv einzusetzten. Was passiert, wenn die Kommunen und die Bevölkerung das nicht tut sieht man am Gegenstück der Ostbahn, der Kanonenbahn Berlin - Sangerhausen: Sie ist teilweise nicht mehr existent, weil die Orte alles auf die leichte Schulter genommen haben.
Das Ziel kann nur und muss sein: Alle Stationen im Stundentakt zu bedienen. Alles andere ist kontraproduktiv.

Jürgen Krebs
Kooperationspartner der IGOB-EWIV

 
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27.09.2012 - 19:53: RE: Schließung von Bahnhöfen | Zitieren Zitieren

Jetzt wird sogar damit geworben, dass wir irgendwann mal mit der Ostbahn bis nach Sopot fahren können. Prima! Da aber die Fernzüge die Gleise belegen, wird beim Nahverkehr gekürzt. Von Obersdorf oder anderen kleineren Bahnhöfen nach Berlin wird dann nichts mehr gehen.

 
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27.09.2012 - 20:00: RE: Schließung von Bahnhöfen | Zitieren Zitieren

Na das war ja eben Klasse in Obersdorf. Da haben wir ein Schreiben der IGOB von 2008 in der Hand, Bahnhöfe werden gestrichen, Obersdorf soll wegfallen und gleichzeitig wird so getan, als ob die Stadt Müncheberg erst vor kurzem aus der Zeitung erfuhr, dass Obersdorf geschlossen werden soll. Wer ist den Mitglied in der IGOB? Es sind u.a. viele Orte an der Bahnlinie, darunter die Stadt Müncheberg. Die Bürgermeisterin weiß also seit 2008, Obersdorf soll wegfallen und tut so, als wenn sie es erst vor kurzem erfahren hat. Auf die Frage einer Bürgerin, warum von der IGOB keine Informationen an die Bürger Münchebergs gingen, sah sie lieber vor sich auf den Tisch und schwieg. Wen vertritt so eine Bürgermeisterin?

 
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Gast.

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15.02.2013 - 23:20: RE: Schließung von Bahnhöfen | Zitieren Zitieren

Dieser Interessen Gemeinschaft geht es darum die Ostbahn als Internationale Strecke wieder zu beleben. Eine Internationale die kein Mensch benötigt oder gar möchte ausser die Interessengemeinschaft selbst. Die Kleinen Haltepunkte sind für die Pendler, wortwörtlich lebenswichtig. Gut das die Politik das sagen hat, scheinbar ist das Erreichen von Arbeitplätze doch wichtiger als die Wunschvorstellungen dieser "Interessengemeinschaft&q uot;.... Der Kern der Sache ist doch das die Interessengemeinschaft ihr Projekt Ostbahn Erweiterung durchboxen möchte....das stören die Haltepunkte, ja am besten gar kein Stopp ausser in Berlin auf deutscher Seite.

 
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17.02.2013 - 17:03: RE: Schließung von Bahnhöfen | Zitieren Zitieren

Der IGOB geht es nicht um die Schließung von Bahnhöfen. Die IG ist angetreten mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene zu bringen. Dazu gehören meiner Meinung nach alle Stationen, also auch die kleinen. Die Menschen dort sind genauso auf die Bahn angewiesen wie z.B. in Seelow, Müncheberg oder Strausberg. Wichtig ist auch, dass alle Verkehrsträger im Verbund mit abgestimmten Fahrplänen verkehren und das stündlich.
Auch der angedachte internationale Verkehr bis Gorzow, Krzyz oder Pila ist Nahverkehr und gehört in das Gesamtkonzept der Strecke. Es geht darum, dass meherere RB-Züge am Tag über Kostrzyn hinaus hinein nach Polen fahren.
Problematisch ist nach wie vor die teilweise Eingleisigkeit der Strecke und die vorhandenen Kreuzungsmöglichkeiten der Züge. Die wollen nicht ganz in das Bild eines Taktfahrplanes passen. Auf der einen Seite entstehen dadurch Standzeiten zum Abwarten des Gegenzuges und umgekehrt nicht ausreichende Fahrzeiten zur nächsten Kreuzungsmöglichkeit, die dann fast nur durch eine Streichung erreichbar sind. Das ist ein unmöglicher Zustand.

Hier muss der Besteller der Verkehrsleistungen der VBB aktiv werden und von der DB Netz AG als Betreiber der Schienenwege zumindest weitere zweigleisige Abschnitte fordern. Das hat man aber leider in den letzten Jahren verschlafen, denn gesamtvolkswirtschaftlich wäre der Ausbau vor der ESTW-Erweiterung sinnvoller und preiswerter geworden als nun hinterher. Aber an solche Kapriolen hat man sich in BB ja offenbar schon gewöhnt. BER lässt grüßen.

Eine vernünftige Verkehrsbedienung aller Stationen im Nahverkehr mit den entsprechenden Pufferzeiten im Fahrplangefüge erfordert einen zweigleisigen Ausbau der Strecke. Warum geht in D nicht was in PL jahrzehntelang praktiziert wird. Dort ist die schwächer belastete Ostbahn immer zweigleisig gewesen. Leider wird in D immer nur von 12 bis Mittag gedacht. Nachhaltiges Planen und Bauen wird uns zwar immer propagiert aber nicht praktiziert. Viellecht sollten alle Beteiligten mal bei unseren Altvorderen Anleihen nehmen, denn Zukunft kommt von Herkunft. Vorhergehende Generationen konnten das jedenfalls.

 
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Gast.

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01.03.2013 - 06:50: RE: Schließung von Bahnhöfen | Zitieren Zitieren

Was ein Irrsinn die letzten "toten" zweigleisigen Stellen wurden erst 2011 teuer beseitigt.

 
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01.03.2013 - 07:00: RE: Schließung von Bahnhöfen | Zitieren Zitieren

Ein Stundentakt auf allen Halten punkte würde die Nutzung der kleinen Haltepunkte extrem steigern. So fahren zur zeit viele Trebnitzer und Obersdorfer über Müncheberg nach Berlin. Aus ökologischer und ökonomischer Sicht ein Wahnsinn , wenn man ein Bahnhof vor der Tür hat.
Bedarfshalte heisst die Lösung, technisch möglich und sinnvoll. Auf alle Fälle würde das mehr Sinn machen als zu versuchen die gesamt Fahrzeit um ein paar Minuten zu verkürzen. Auch sollte der VBB die S-Bahn Verbindung nach Strausberg verbessern um die NEB zu entlasten. Denn die Menschen die die Oderlandbahn tatsächlich nutzen (das sind sicherlich keine Leute der Interessengemeinschaft) kennen die Chaotischen Zustände gerade Zwischen Lichtenberg und Strausberg---- Stundentakt für alle Bahnöfe....mit drei Wagons bis Strausberg... Den derzeitigen Nutzern der Oderlandbahn nützt keine Verbindung bis nach Russland. Schön das das neben der PDS jetzt auch langsam die SPD einsieht.

 
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09.03.2013 - 17:42: RE: Schließung von Bahnhöfen | Zitieren Zitieren

Der Gedanke mit den Bedarfshalten ist top. Warum soll das, was in anderen Bundesländern hervorrangend funktioniert nicht auch auf der Ostbahn klappen. Da ist das Land Brandenburg und insbesondere der VBB in der Pflicht. Drei-Wagen-Züge wären ok. Reichen da die neuen Bahnsteiglängen aus? Das Problem bei den neuen Bahnsteigen ist doch, dass man in der Regel nur 80 oder 100 Meter bei den Infrastrukturbetreibern bestellt hat und nun unflexibel ist. Wann lernen unsere Politiker (Besteller) endlich mal das Geiz nicht geil sondern mittel- und langfristig teuer ist. Naja, die wollen ja mal wieder gewählt werden. Auch Verkehrspolitik kann mal wahlentscheidend werden.

Übrigens: So langsam wird die Park-and-Ride-Situation in Küstrin-Kietz zum Problem. Werktags parken dort im Durchschnitt rund 80 Pkw von Pendlern wild auf den möglichen und unmöglichen Plätzen. Hier sollte zwingend ein Konzept her wie man das Problem löst. Hoffentlich nicht durch den Gedanken der Abbestellung des Verkehrshaltes in Kietz.

Auf den Bahnhöfen, die neue P+R-Plätze bekommen haben (Rehfelde, Müncheberg, Gusow) parken bei weitem nicht so viele Fahrzeuge. Also ran an die Konzepte.

 
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Gast.

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The Storm at Credit Suisse (Barron's, Nov. 5th): "Credit Suisse's medium to long term horizon now looks challenging. Outstanding non investment grade leveraged loan book rose to 60 billion Swiss Francs in Q3 from SF48 billion in Q2, a bigger increase than its peers'. If credit markets don't improve markedly soon, it may have to take a haircut in Q4. Level 3 assets illiquid assets that are marked to in house models in the absence of observable market prices have increased to 6% of its total assets from 5% in Q2. money market funds by buying some asset backed commercial paper from them. [and still lost] SF 146 million on fair value reductions."
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